BASSO

DOTTORE BASSO wurde 1969 in Stuttgart geboren. Als Sohn italienischer Einwanderer sog er die Gesangs-Kultur schon mit der Muttermilch auf. Sein Vater, Don Cagnetta, ein großer Opern-Fan und begeisterter Hobbysänger brachte den Bambino bereits in früher Kindheit mit der Musik von Verdi, Puccini und Rossini in Berührung und förderte konsequent sein unüberhörbares Talent, indem er ihm Klavier- und Gesangsunterricht finanzierte. Fettuccine und Saltimbocca der Mamma verhalfen ihm zum nötigen Resonanzkörper, so dass sich Francesco nach der Schule neben einer kaufmännischen Ausbildung unermüdlich in klassischem Gesang und Orgelspiel perfektionierte. Es folgten Soloengagements mit Chören, Ensembles und am Württembergischen Staatstheater Stuttgart. Auch als Organist war er viele Jahre tätig. Seine zweite musikalische Leidenschaft galt dem Rhythm&Blues. Als Keyboarder war er in der Stuttgarter Soulszene der 90er sehr gefragt. Anfang 2001 stieg er bei den „Füenf“ ein, übte jedoch parallel seinen Beruf als Einkäufer in der Automobilindustrie aus. Füenf Jahre später gab er den Bass-Schlüssel an Bass Spencer weiter. Was war geschehen? Dottore war in die Falle der Headhunter getappt, denen es offensichtlich gelungen war, ihn mit einem gut dotierten Managerjob von der Bühne zu locken. Das konnte auf Dauer nicht gut gehen, und so hängte Dottore, nachdem ihm die Augen geöffnet wurden, nach ein paar Jahren seinen Job samt Nadelstreifenanzug an den Nagel, den Dienstwagen fuhr er gegen die Wand und eroberte sich den heißbegehrten Bass-Schlüssel zurück. Halleluja!

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DOTTORE BASSO